Donnerstag, 26. Februar 2009

Eine kleine Tempeltour

Ueber die Haeuserdaecher sehen wir schon von Weitem den steil aufragenden, bunt verzierten Turm. Am Tempel angekommen, beginnt das Abenteuer:
Schuhe muessen draussen bleiben und auf leisen Sohlen versuchen wir, im Labyrinth der Saeulen und Gaenge, den Uhrzeigersinn beim Laufen einzuhalten. Denn nur so kann die spirituelle Energie fliessen.
Aus knarzenden Lautsprechern begleitet uns etwas droehnend der Urlaut Om.
Als wir das Herz des Tempels erreichen, steht einer Segnung nichts mehr im Wege -vorrausgesetzt man hat das noetige Kleingeld.
Die Segnung durch einen Elefanten, bei dem dieser einen mit seinem Ruessel am Kopf beruehrt (das kitzelt!), verspricht einem zusaetzliches Glueck fuer die Zukunft.
Nach vielen Eindruecken kommen wir aus dem Tempel heraus und suchen vergeblich nach unseren Schuhen, bis wir feststellen, dass ein geschaeftstuechtiges Maennchen sie in sein Regal gestellt hat und nun Geld fuer's Aufpassen verlangt.
...Obwohl der Tempel das Zentrum der Spiritualitaet sein sollte, begegnet sie und ihr Zauber uns viel mehr draussen auf den Strassen.

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