118 Tage. 2832 Stunden. 38 Hotelzimmer. Etwa 354 Chai. 247 Reisestunden in Zug und Bus.
...ZUSAMMEN!
Incredible India:
Bunt, Kuehe auf den Strassen, laut, chaotisch, wunderschoen, Musik, Meer, Berge, Wueste, Chai, Armut, Riksha fahren, Duefte, Gestank, Handeln und Feilschen, Strassenkinder, Tempel, einfaches Leben, local Bus, "Where are you from?", Fotos mit Indern, verrueckt, Schlemmerei, Fruechte, Lassi, Lemon Soda, extrem, indische Maenner -eine Spezie fuer sich, Spass haben, Yoga, Glueck, Fuegung, Hinduismus, Shopping, anstrengend, Bidis, Trubel, Schwitzen, Reiselust, Begegnungen, Meditation, Tod, Henna, Kekse, Massage, Liegewagen, Rucksack packen, Regenguss, Sonnenuntergang an der Suedspitze Indiens, Wandern gehen, Tee, Kamele auf der Schnellstrasse, Gastfreundschaft, Einblicke in das indische Leben, Goetterfiguren, Thali, Kitsch, Familie auf einem Motorrad, alte Leute mit Riesenbrillen, Beweglichkeit, Kopfwackeln -ja oder nein?, Hygiene?, Stehklos, indischer Verkehr, bucket shower, Hupen, Moskitos, ungewohnte Naehe, lesen, zeitlos, Heimweh, Sehnsucht nach Anonymitaet, "How are you?", Saris, "no sugar", suess und fettig, Flip-Flops, Gegensaetze, kaputte Fuesse, auf dem Bett liegen, Surren der Ventilatoren, Waesche waschen, auf und ab und es geht weiter...
Fazit: "Everything is possible in India!"
Mittwoch, 27. Mai 2009
Vorletzter Stop
Unser noerdlichstes Ziel war Dharamsala bzw. Mc Leod Ganj -die Exilheimat des Dalai Lama.
Die Stimmung in dem kleinen Ort hat uns sehr beruehrt und es war schoen mit der tibetischen Kultur in Beruehrung zu kommen.
Wir sind in eine andere Welt eingetaucht: Rotgewandete Moenche, traditionell gekleidete tibetische Frauen, buddhistische Tempel und im Wind wehende Gebetsfahnen. All das umgeben von saftig gruenen Waeldern und den weissen Bergspitzen des Himalaya.
Ausserdem wurden wir mit der Geschichte Tibets konfrontiert, die eben noch nicht der Vergangenheit angehoert und sich ueberall im Alltag wiederspiegelt, was uns nachdenklich machte.
Die Stimmung in dem kleinen Ort hat uns sehr beruehrt und es war schoen mit der tibetischen Kultur in Beruehrung zu kommen.
Wir sind in eine andere Welt eingetaucht: Rotgewandete Moenche, traditionell gekleidete tibetische Frauen, buddhistische Tempel und im Wind wehende Gebetsfahnen. All das umgeben von saftig gruenen Waeldern und den weissen Bergspitzen des Himalaya.
Ausserdem wurden wir mit der Geschichte Tibets konfrontiert, die eben noch nicht der Vergangenheit angehoert und sich ueberall im Alltag wiederspiegelt, was uns nachdenklich machte.
Sonntag, 24. Mai 2009
Samstag, 23. Mai 2009
Fly like an eagle, fly so high...
Wegen einem Virus auf dem USB-Stick, koennen wir leider keine Beweise liefern.
Doch es ist wahr: Trotz aller Bedenken bezueglich der indischen Ausruestung, der Hoehe, des Windes und des Landens in einer Menge von indischen Touris und einer Horde von Pferden: Wir waren paragliden im Himalaya! Ein Traum...
Doch es ist wahr: Trotz aller Bedenken bezueglich der indischen Ausruestung, der Hoehe, des Windes und des Landens in einer Menge von indischen Touris und einer Horde von Pferden: Wir waren paragliden im Himalaya! Ein Traum...
Sonntag, 17. Mai 2009
...Kullu-Tal.
Nun befinden wir uns im wunderschoenen Kullu-Tal. In der Ferne sehen wir die weissen Bergspitzen des Himalayagebirges und es umgibt uns eine Idylle, die sich schwer beschreiben laesst.
Land und Leute sind so ganz anders im Vergleich zum Sueden und wir geniessen es sehr, in unseren letzten Wochen nochmal Neues kennenzulernen.

Land und Leute sind so ganz anders im Vergleich zum Sueden und wir geniessen es sehr, in unseren letzten Wochen nochmal Neues kennenzulernen.
...Chandigarh...
Das crasse Gegenteil erwartete uns in Chandigarh -der angeblich saubersten Stadt Indiens.
In den 50er Jahren wurde sie aus dem Nichts heraus gebaut, als neue Hauptstadt Punjabs, da die Alte Pakistan zugefallen war.
Planer und Mitgruender war der beruehmt-beruechtigte "Le Corbusier", dessen unverkennbarer Stil ueberall zu finden ist.
Die ganze Stadt ist in Sektoren unterteilt. Betonbauten, schnugerade, breite Strassen, Ampeln, Zebrastreifen, Muelleimer, ein Rosengarten, ein Stadtsee u.s.w. lassen in einem die Frage auftauchen, was das alles mit Indien zu tun hat.
Trotzdem blitzt der indische, leicht chaotische Charakter ueberall durch und auch Le Corbusiers Ziel war es keineswegs dies zu unterdruecken, sondern lediglich mit seiner Architektur auf den Mensch an sich einzugehen.
In unseren Augen ist es ein faszinierendes Projekt und eine interessante Stadt, doch mit unserem Bild von Indien schwer zu vereinbaren.

In den 50er Jahren wurde sie aus dem Nichts heraus gebaut, als neue Hauptstadt Punjabs, da die Alte Pakistan zugefallen war.
Planer und Mitgruender war der beruehmt-beruechtigte "Le Corbusier", dessen unverkennbarer Stil ueberall zu finden ist.
Die ganze Stadt ist in Sektoren unterteilt. Betonbauten, schnugerade, breite Strassen, Ampeln, Zebrastreifen, Muelleimer, ein Rosengarten, ein Stadtsee u.s.w. lassen in einem die Frage auftauchen, was das alles mit Indien zu tun hat.
Trotzdem blitzt der indische, leicht chaotische Charakter ueberall durch und auch Le Corbusiers Ziel war es keineswegs dies zu unterdruecken, sondern lediglich mit seiner Architektur auf den Mensch an sich einzugehen.
In unseren Augen ist es ein faszinierendes Projekt und eine interessante Stadt, doch mit unserem Bild von Indien schwer zu vereinbaren.
...Rishikesh...
Zwar ging es weiter, doch das Urlaubsfeeling und das Gefallen am Nichts-tun hielten an.
Die drei Tage dort gestalteten wir mit Mitbringsel einkaufen, viel Essen bzw. Schlemmen und Lesen.
Rishikesh gewinnt durch den Ganges an Schoenheit, da er dort noch wie ein sauberer Gebirgsfluss lebendig hindurchfliesst und zu Spaziergaengen einlaedt.
Viele Backpacker zieht die entspannte Atmosphaere an und so sahen wir auch einige bekannte Gesichter (vorallem aus Sadhana Forest) wieder.
...Indien scheint klein zu sein.

Die drei Tage dort gestalteten wir mit Mitbringsel einkaufen, viel Essen bzw. Schlemmen und Lesen.
Rishikesh gewinnt durch den Ganges an Schoenheit, da er dort noch wie ein sauberer Gebirgsfluss lebendig hindurchfliesst und zu Spaziergaengen einlaedt.
Viele Backpacker zieht die entspannte Atmosphaere an und so sahen wir auch einige bekannte Gesichter (vorallem aus Sadhana Forest) wieder.
...Indien scheint klein zu sein.
...Naini-Tal...
Nach Temperaturen ueber 40 Grad Celsius, endlich kuehle und gute Bergluft!
Wir genossen es Aufatmen zu koennen und uns Abends in unsere Pullis zu kuscheln.
Wie in einem typischen, schweizer Kurort gingen wir spazieren, wandern und Tretboot fahren.
Nur die lila Kuh hat gefehlt...
Erholung pur!!!

Wir genossen es Aufatmen zu koennen und uns Abends in unsere Pullis zu kuscheln.
Wie in einem typischen, schweizer Kurort gingen wir spazieren, wandern und Tretboot fahren.
Nur die lila Kuh hat gefehlt...
Erholung pur!!!
...Varanasi...
Ein Labyrinth enger, dunkler Gassen, ueberall Muell und Kuhfladen. Das Gewimmel von feilschenden Haendlern, betenden Pilgern, plappernden Frauen, Chai-trinkenden Maennern und das Herumtollen der Kinder ergaenzen das Bild.
Tritt man aus den Gassen heraus, so landet man unweigerlich an den Ufern des Ganges -der Mittelpunkt der Stadt.
Auch hier herrscht buntes Treiben, aber alle Aufmerksamkeit gilt der Verehrung des heiligen Flusses: Mantragesaenge, Glockengelaeut, Opfergaben, Waschungen, Segnungen, Hochzeiten und Bestattungen.
Die Hingabe all dieser Menschen weckt eine Energie, der man sich nicht entziehen kann und die Varanasi ausmacht.

Tritt man aus den Gassen heraus, so landet man unweigerlich an den Ufern des Ganges -der Mittelpunkt der Stadt.
Auch hier herrscht buntes Treiben, aber alle Aufmerksamkeit gilt der Verehrung des heiligen Flusses: Mantragesaenge, Glockengelaeut, Opfergaben, Waschungen, Segnungen, Hochzeiten und Bestattungen.
Die Hingabe all dieser Menschen weckt eine Energie, der man sich nicht entziehen kann und die Varanasi ausmacht.
Der Berg ruft!
Unsere letzte Reise-Etappe begann mit dem Abschied von Kanpur und fuehrte uns immer weiter in den Norden...
Freitag, 1. Mai 2009
...Kanpur in diesem Augenblick, 30.04.2009 um 17:15, gefuehlte 60º C
Theresa fuehlt sich wie ein Igel, der auf dem Ruecken liegt und sich den ganzen Tag nicht bewegt. Marisa laesst den Schweiss fuer sich arbeiten, wird aber leider dadurch auch nicht reicher. Anna ist ein Hustekuchen und Lea hat einen roten Kopf.
-Man sieht: die Hitze hinterlaesst ihre Spuren und wir sind albern.
Kurz zur Info: wir sind nun seit Sonntag in Kanpur, eine der schmutzigsten Staedte Indiens. Wir wohnen bei Rakesh, dem Gruender von “Eco Friends”, von dem wir viel ueber seine Arbeit erfahren und so Einiges zu sehen bekommen.
Bald folgt mehr darueber!
Und auch die Fotos werden nachtraeglich eingefuegt, da die Internetverbindung das Hochladen nicht packt.
-Man sieht: die Hitze hinterlaesst ihre Spuren und wir sind albern.
Kurz zur Info: wir sind nun seit Sonntag in Kanpur, eine der schmutzigsten Staedte Indiens. Wir wohnen bei Rakesh, dem Gruender von “Eco Friends”, von dem wir viel ueber seine Arbeit erfahren und so Einiges zu sehen bekommen.
Bald folgt mehr darueber!
Und auch die Fotos werden nachtraeglich eingefuegt, da die Internetverbindung das Hochladen nicht packt.
...Rajasthan und der Taj Mahal
Nun begaben wir uns auf die Reise in eine orientalische Welt.
Wir besuchten Palaeste auf den Spuren der Harems, verbrachten goldene Abendstunden ueber den Daechern der Stadt und sahen die schoensten Sonnenuntergaenge. Wir waren Prinzessinen und ritten auf Kamelen durch die Wueste Thar, verzierten unsere Haende und Fuesse mit Blumenranken aus Henna, feilschten auf den Bazaaren um Teppiche und Edelsteine und liessen uns zuguterletzt vom Taj Mahal verzaubern.


















Wir besuchten Palaeste auf den Spuren der Harems, verbrachten goldene Abendstunden ueber den Daechern der Stadt und sahen die schoensten Sonnenuntergaenge. Wir waren Prinzessinen und ritten auf Kamelen durch die Wueste Thar, verzierten unsere Haende und Fuesse mit Blumenranken aus Henna, feilschten auf den Bazaaren um Teppiche und Edelsteine und liessen uns zuguterletzt vom Taj Mahal verzaubern.
...Aurangabad
Ausgangspunkt fuer Elora und Ajanta –die beiden Hoehlentempelkomplexe, die als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnet sind.
Die von Menschenhand in Stein gehauenen Tempel beeindruckten uns sehr und wir stiessen dort zum ersten Mal auf den Buddhismus in Indien.
...Wichtig zu erwaehnen ist ausserdem, dass unsere Gruppe einen bereichernden Zuwachs bekommen hatte: die weltreisende Sascia aus Freiburg.
Bis Kanpur war sie mit von der Partie und wir hatten eine lustige und schoene Zeit zu fuenft.


Die von Menschenhand in Stein gehauenen Tempel beeindruckten uns sehr und wir stiessen dort zum ersten Mal auf den Buddhismus in Indien.
...Wichtig zu erwaehnen ist ausserdem, dass unsere Gruppe einen bereichernden Zuwachs bekommen hatte: die weltreisende Sascia aus Freiburg.
Bis Kanpur war sie mit von der Partie und wir hatten eine lustige und schoene Zeit zu fuenft.
...Mumbai in 24 Stunden
Wir genossen das Grossstadtleben, waehrend wir durch die verschiedenen Viertel schlenderten, Tourifotos vor dem Hotel Taj Mahal und dem Gateway of India machten, shoppen gingen und westlich gekleideten Indern mit offenem Mund hinterherstarrten.
Mumbai –die 16 Mio. Metropole ist eine sehr kosmopolitische, lebendige Stadt und doch lebt hier jeder zweite der Einwohner im Slum, einem der groessten Asiens.
Diesen Gegensatz findet man ueberall und gibt uns einiges zum Nachdenken.


Mumbai –die 16 Mio. Metropole ist eine sehr kosmopolitische, lebendige Stadt und doch lebt hier jeder zweite der Einwohner im Slum, einem der groessten Asiens.
Diesen Gegensatz findet man ueberall und gibt uns einiges zum Nachdenken.
¾ der Reise sind um: Rueckblick auf den April
Da heute Wahlen in Indien sind und man besser beraten ist im Haus zu bleiben, haben wir beschlossen, mal wieder zu schreiben.
Sowieso wuerde uns nichts vom Fleck ruehren, da die Temperatur 45º C betraegt und die Stromversorgung kein Erbarmen mit uns hat, sodas der AC hoechstens zwei Stunden am Tag funktioniert.
Doch wir geniessen das Nichtstun mit Nichts tun und lassen lediglich die letzte Zeit revue passieren:
(von "unten nach oben" lesen)
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