Mittwoch, 18. März 2009

"Ich sitze nur privat so krumm!"

"Om namah sivaya, good morning, how are you?"
So begruesste uns der freundlich grinsende Swami jeden Morgen um 6 Uhr zur Meditation.
Noch etwas muede versuchten wir Nichts zu denken, dabei nicht einzuschlafen und noch dazu gerade zu sitzen -die erste grosse Aufgabe am Morgen.
Nach dem befreienden Om begruessten wir den Tag mit Mantras.
Und dann gab es Chai-Tea!
So gingen wir gestaerkt in die erste Yogastunde des Tages. Strecken... Dehnen... Halten... und reeelaaax in Shavasana. Wir beanspruchten saemtliche Muskeln, von denen wir keine Ahnung hatten, dass wir sie ueberhaupt besitzen...
Verschwitzt und euphorisch genossen wir anschliessend ein wunderbares Essen, bei dem wir ordentlich zulangten.
Nach der koerperlichen Ertuechtigung musste nun auch etwas fuer unser Karma getan werden: Ein Dienst fuer die Gemeinschaft, bei dem wir meditativ den Wischmop durch die Siva-Halle schwangen.
In der "Health Hut" verbrachten wir mit leckerem Pineapple-Juice unsere Pausen, in denen wir ueber Siva und die Welt diskutierten.
Um 15:30 Uhr lagen wir zur zweiten Yogastunde des Tages, noch etwas traege, auf unseren Matten. Doch nach sechs Sonnengruessen floss wieder genug Energie durch unsere Koerper, um die naechsten zwei Stunden zu meistern.
Frisch geduscht ging es zum Abendessen -jedesmal ein Traum!
Mit "Auf zum Chanten Maedels!" erinnerte uns Theresa um 20:00 an den abendlichen Satsang und nach zwei Stunden fielen wir muede und gluecklich ins Bett.
Es war eine tolle Erfahrung fuer uns Yoga-Anfaenger und wir wuerden die zwei Wochen im Ashram nicht missen wollen. Trotzdem sind wir noch nicht bereit, den Weg eines Yogis zu gehen und unseren Guru haben wir noch nicht gefunden.
Mit unserer Yogamatte im Gepaeck geht's nun weiter mit unserer Reise...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen